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kulturpreis für bildende kunst 2016
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19.12.2015 - 16.01.2016

seltsam im nebel zu wandern
kunstaktion im hafen straubing-sand

der europaring ist der hauptverkehrsweg durch den
hafen in straubing-sand. diese umlaufende
teerstraße von ca. 2,7 km länge wird von einer
doppelreihigen baumallee aus ca. 1000 ahornbäumen
größtenteils begleitet und eingesäumt.
diese situation wird zum schauplatz einer temporären
installation.

die kunstaktion
raum - bewegung - farbe - zeit - dimensionen - wetterverhältnisse
werden zu parametern dieser aktion im öffentlichen raum.
die ebenen der wahrnehmung sind bewusst vielfältig offen.
es entsteht ein großes temporäres experiment. der besucher
wird durch sein abschreiten der installation zum performer
und somit auch zum aktiven bestandteil des kunstprojektes.


kleiderbügel aus kunststoff 1 - 100
datiert / signiert / numeriert
kann im gründerzentrum am europaring 4 für € 20.-- erworben werden


max messemer


beginn der kunstaktion samstag 19. dezember um 8 uhr
am morgen









...bei leichtem schneefall am 03.01.2016




br abendschau vom 12.01.2016



seltsam_br_abendschau.mov
 


donautv vom 18.12.2015





seltsam_2.mov
 



presse-berichterstattung


straubinger tagblatt
 

aufbauarbeiten.pdf



titelseite_2015.pdf

 

rundschau.pdf



seltsam_feuilleton.pdf


passauer neue presse


pnp.pdf







17.09.2011 - 16.10.2011

guckkasten im kunst und gewerbeverein regensburg
eine kunstaktion zur 85. jahresausstellung 2011

carola gussor  max messemer





ein ladenraum,
der schon seit geraumer zeit leer steht - ungenutzt - frei
einsichtig über schaufenster an 3 fassadenseiten und somit
auch transparent ist, hält den passanten nicht auf, zieht
ihn nicht an, ist kein raum, der ihm etwas bietet oder nutzt.
werden die fenster nun mit zeitung verklebt und somit der
raum verschlossen, entsteht die erwartung einer veränderung
im inneren, die verheißung einer überraschung und neugierde
auf das, was sich noch nicht zeigen will. der
verborgene raum zieht an, hält den vorbeigehenden auf,
zumal ein offenes lichtband etwas unter kopfhöhe einblicke
und entdeckungen ermöglicht.

aber drinnen gibt es nichts "neues" - keine sichtbaren eingriffe
oder umgestaltungen, nur sich verändernde baugerüste und
die durch die fensterverklebung entstehenden farbigen reflexe
des zeitungspapiers sowie licht- und schattenflächen, die den
raum neu gliedern und sich mit der wechselnden
tages-/ nachtbeleuchtung verändern.
dann gibt es da noch die auf die scheiben gemalte handschrift,
die durch ihre form nicht als informationstext erscheint, der
über die zukünftige raumnutzung aufschluss gibt, sondern eher
als persönliches statement: "wenn noch kunst entsteht,
taucht sie dort auf, wo wir sie am wenigsten vermuten. musil"

oder soll der raum als kunstgalerie genutzt werden? gibt es
nicht schon nebenan eine kunstgalerie?
liest man diese aufschrift (oder schmiererei?) an der
schaufensterscheibe, fängt man vielleicht an, die zeitungsartikel
dazwischen bzw. dahinter zu lesen und liest erneut über kunst
und sieht kunst abgebildet. oder man bleibt beim nachdenken
über musils spruch an den reflexionen der stadträumlichen
umgebung auf der glasscheibe hängen...
wie auch immer ist man vermutlich kurzfristig an der eigenen
wahrnehmung hängen geblieben und hat damit temporär einen
eigenen raum definiert...

carola gussor



29.01.11 - 06.03.11 weytterturm straubing

irgendwas 2000

installationen auf vier ebenen











fotos von max messemer


02.11.07 - völklhallen in straubing

stell dir das ganz anders vor

rauminstallationen, malerei, kinetische objekte,
performance auf ca. 3500 m2




















fotos von heike und silke messemer